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An den Rennleiter
Rund Fehmarn 2008
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6 HEURES DE BERCK - DIE WOHL HÄRTESTE REGATTA

Worum geht es?

Die Regeln sind simpel: rund 50 europäische Spitzenteam bestehend aus 2 Piloten messen sich auf einer Regattabahn mit 6-8 km Länge.
6 Stunden lang.

Der Start besteht aus nur einer Startlinie, die Startplätze werden ausgelost.
Die einzige Auflage: Innerhalb der ersten Stunde muss jedes Team mindestens ein Mal gewechselt haben. Derzeit wird nur in den Klassen 2 und 3 gesegelt.


Die Geschichte dieser Regatta

Die Geschichte dieser einmaligen Regatta ist schnell erzählt:

1966 hatten die Gründer des l’Eole Club von Berck die Vision, die erste Langstreckenregatta im Strandsegelsport durchzuführen.
Das Meer war der limitierende Faktor, die Regattadauer wurde auf 6 Stunden festgesetzt.
Gesegelt wurde von Anfang an mit 2 Piloten, die 24 Stunden von Le Mans standen hier Pate.

Im ersten Jahr konnte leider mangels Wind kein gültiges Rennen gefahren warden, aber schon im Jahr darauf war die Regatta ein grosser Erfolg.
Die ersten Gewinner waren die Brüder Demoury, Söhne des Strandsegelpioniers.

Ein Jahr später, 1969 erreichte der legendäre Hans Lindemann (St. Peter Ording) mit seinem Partner Marc Berlaimont einen überwältigenden Sieg.
Als dieses Team den Erfolg auch im nächsten Jahr wiederholen konnte, verhalf dieses auch dem 6 Stunden Rennen zu seiner internationalen Bedeutung.
Hans Lindemann trug sich damit als „König von Berck“ in die Geschichtsbücher ein.
Die 6 Stunden von Berck haben bis zum heutigen Tage ihren legendären Ruf bewahrt. Dieses wird nicht zuletzt der Tatsache geschuldet, dass der Strand in Berck und der oft sehr starke Wind Mann und Material wirklich alles abverlangen.
Ausfallquoten von deutlich über 50% sind keine Seltenheit, oft ist es nur eine Frage der Zeit, wann das Material oder der Mensch vor diesen Strapazen kapitulieren.


Die bisherigen Gewinner

1967 DEMOURY-DEMOURY (FRANCE)
1969 LINDEMANN-BERLAIMONT (RFA-BELGIQUE)
1970 LINDEMANN-BERLAIMONT (RFA-BELGIQUE)
1972 MOREL-OCTOR ( FRANCE)
1973 MOREL-OCROR ( FRANCE)
1974 HOUTSEAGER-DUMONT (BELGIQUE)
1975 HOUTSEAGER-DUMONT (BELGIQUE)
1976 GRIMONPONT-DESCAMPS ( FRANCE)
1977 HOUTSEAGER-DUMONT (BELGIQUE)
1978 HOUTSEAGER-DUMONT (BELGIQUE)
1979 LAMBERT-GIRET ( FRANCE)
1980 LAMBERT-GIRET ( FRANCE)
1981 LAMBERT-GIRET ( FRANCE)
1982 COUNE-DUMONT (BELGIQUE)
1983 LAMBERT-GIRET ( FRANCE)
1984 EICKSTADT-GRIMONPONT (RFA-FRANCE)
1985 DEBEAUMONT-WATERHOUSE (FRANCE-GB)
1986 VERCAMEN-AMEELE (BELGIQUE)
1988 BERRY-HANSEN (FRANCE-RFA)
1989 HAZARD-CROMBE (FRANCE)
1991 VERCAMEN-WYCKMANS (BELGIQUE) 1992 LAMBERT-PILLE (FRANCE)
1993 BERRY-MALFOY (FRANCE)
1994 ALLEMERSCH-AMEELE (BELGIQUE)
1995 LAMBERT- LEFEBVRE (FRANCE)
1996 keine Wertung
1997 AMEELE- DEZEURE (BELGIQUE)
1998 LAMBERT-VALAT (FRANCE)
1999 LAMBERT-FAUCON (FRANCE)
2000 VALAT-FAUCON (FRANCE)
2001 keine Wertung
2003 LAMBERT-WARENDEUF (France) 2004 Francois Grard & Francois Noguir
2005 Loic Dupret & Eric Malfoy
2006 Francois Grard & Antoine Giret


Argentina 2008 | Europameisterschaften 2007